Ohrakupunktur

Die Ohrakupunktur findet Ihren Ursprung bereits im Altertum zu Hippokrates (ca. 4.Jahrhundert vor Chr.). Durch den französischen Arzt Paul Nogier wurde sie vor ca. 60 Jahren wiederentdeckt und entwickelt. Er glaubte die Erfahrung gemacht zu haben, dass die Oberfläche des Ohres eine Reflexzone darstelle, die auf alle Organe des Körpers reagiere.

Die Ohrakupunktur bietet aus alternativmedizinischer Sicht die Möglichkeit das Hormonsystem, die Organe, den Bewegungsapparat und die Psyche positiv zu beeinflussen.

Eine genaue Inspektion des Ohres auf Schmerzempfindlichkeit und Veränderungen (z.B. Gefäßzeichnung) kann nach Beobachtungen einzelner Therapeuten auf eine Störung eines Organs hinweisen.

In Abhängigkeit einer vorherigen, ausführlichen Anamnese und Aufklärung werden je nach Diagnose bis zu sieben Nadeln gesetzt.

Die Anzahl der einzelnen Sitzungen richtet sich nach dem jeweiligen Beschwerdebild.

Im Gegensatz zur traditionellen chinesichen Akupunktur, die von der WHO mit zahlreichen Anwendungsgebieten anerkannt wird, erfährt die Ohrakupunktur nach Nogier keine Anerkennung durch die Schulmedizin oder amtliche Stellen wie die WHO. Wissenschaftlich valide Beweise für Wirkung und Wirksamkeit liegen nicht vor. Wir berufen uns auf die Beobachtungen einzelner Therapeuten.